Aktuelles


Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen, Angebote und Hinweise zu unseren Veranstaltungen und Projekten.

    Presseinfo, 21.09.22: Vogel-Fachwissen für die Küstenregion

Vogel-Fachwissen für die Küstenregion

Gästeführende von LEB mit besonderem Prädikat ausgezeichnet

In Schillig haben die ersten elf Gästeführenden die Prüfung 2022 zum/r „Nationalpark-Vogelführer*in” bestanden. Dank dieser Schulung sind sie von nun an bestens gerüstet, um Besucher*innen der Küste für den Schutz der hiesigen Vogelwelt und des Wattenmeeres zu sensibilisieren. Die zertifizierte Fortbildung ist eine Kooperation der Ländlichen Erwachsenbildung (LEB) mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV).

Eine faszinierende und artenreiche Vogelwelt gehört zu den Besonderheiten des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Für zahlreiche Zugvögel ist es die wichtigste Raststation entlang der sogenannten Ostatlantischen Zugroute, die die afrikanischen Überwinterungs- und die arktischen Brutgebiete miteinander verbindet. Für einige Vogelarten ist es zudem ein wichtiges Brutgebiet.. Vor dem Hintergrund des diesjährigen Vogelsterbens von Brutvögeln infolge der Vogelgrippe an der Wattenmeerküste ist es heute umso wichtiger, das Bewusstsein für den Schutz dieser einzigartigen Landschaft und seiner Vogelwelt zu vermitteln. Die Fortbildung zum/r „Nationalpark-Vogelführer*in“ setzt genau hier an, um Gäste und Einheimische der Region zu informieren, als auch Impulse bei der Entwicklung neuer Angebote für die jährlichen Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu geben.

Dabei müssen die Teilnehmenden des Kurses nicht zwingend ornithologisches Wissen mitbringen, weiß LEB-Regionalleiterin Dr. Natalie Geerlings: „Kenntnisse in Didaktik sowie über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer setzen wir aber voraus.” Deswegen melden sich in erster Linie bereits praktizierende und angehende Nationalpark-Führer*innen für die umfangreiche Schulung an. Im jüngsten Durchgang mit Start im November letzten Jahres konnten wieder vielfältige Kompetenzen erlangt werden. Dabei ging es für die Teilnehmer*innen von der praktischen Vogelbestimmung und -beobachtung bis zur „Biologie, Ökologie & Systematik” der gefiederten Freunde, vom Schutz der Brutvögel bis zur Zugvogelforschung und gesetzlichen Grundlagen.

Peter Südbeck zeigt sich als Leiter der Nationalparkverwaltung, welche den Kurs inhaltlich organisiert und konzipiert hat, zufrieden mit den Referent*innen seiner Institution: „Sie haben Theorie und Praxis miteinander verbinden und authentisch in den Kurs einbringen können.” Außerdem sei hochkarätige Fachexpertise von außen dazugekommen, wie die vom Institut für Vogelforschung Wilhelmshaven und vom Bereich Biologiedidaktik der Universität Bamberg.

Nach insgesamt vier intensiven Schulungswochenenden stand nun im September bei der Jugendherberge Schillighörn der entscheidende Abschluss mit Zertifizierung an. Dafür mussten die Prüflinge im Anschluss an eine schriftliche Arbeit praktische Elemente aus konkreten Vogelführungsthemen gegenüber der gesamten Gruppe samt Prüfungskommission präsentieren. Neben fachlicher Exaktheit bei guter und stilvoller Vermittlung stand dabei die praktische Anwendbarkeit bezüglich der jeweiligen Zielgruppen im Vordergrund. Schließlich haben die Absolvent*innen sich vorgenommen, mit entsprechenden Angeboten zukünftig ihr Wissen in den Führungen entlang der Nordseeküste von Ostfriesland, über die Inseln bis nach Wilhelmshaven weiterzugeben.

Foto (v.l.n.r.): Peter Südbeck (NLPV), Mathias Heckroth, Dr. Kai Pagenkopf (Dozent), Dr. Monika Wahsner, Frauke Gerlach, Jochen Runar, Imke Kreusel, Anja Sander, Fiona Wettstein, Dr. Andrea Dörries (verdeckt), Maria Diekmann, Edzard Busemann, Joke Pouliart

    Presseinfo, 07.09.22: LEB fertigt Holzkreuz für KG Sandkrug

Ein neues Kreuz zum Jubiläum

LEB-Werkstatt fertigt Holzriesen für Kirchengemeinde

Seit Kurzem steht ein neuer Vier-Meter-Riese direkt am Weg zur Kreuzkirche in Sandkrug. Das große Holzkreuz ergänzt eindrucksvoll zwei zugehörige Vitrinen, welche Teil des Konstruktes sind. Beide Arbeiten entstanden in der Werkstatt der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) im Auftrag der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

„Das alte Kreuz war etwas in die Jahre gekommen, bereits dunkel und morsch“, erzählt Karsten Suhr vom Gemeindekirchenrat Sandkrug. Durch seine Arbeit im Bauausschuss fühlte er sich quasi berufen, etwas zu unternehmen, damit im Jubiläumsjahr der Kirche die alten Schaukästen inklusive Kreuz wieder neu erstrahlen können. Eher zufällig ergab sich dann der Kontakt zur gemeinnützigen LEB-Werkstatt in Sandkrug, welche seit knapp zehn Jahren in der Bümmersteder Straße 39 mit Langzeitarbeitslosen wirkt.

Das LEB-Projekt ist eine Kooperation mit dem Jobcenter des Landkreises und soll den Teilnehmenden helfen, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zurückzufinden. Aktuell sind hier 37 Personen in ganz verschiedenen Bereichen tätig. „Vielleicht sind wir eher bekannt durch die Sammlung von Spendengütern für Weißrussland“ , sagt Carola Hilbers, stellvertretende Leiterin des LEB-Projektes, „aber bei uns gibt es genauso die Möglichkeit, sich in den Arbeitsbereichen Garten, Lager, Metall und Fahrradwerkstatt auszuprobieren.“

Und in puncto Holz, wie sich spätestens jetzt zeigt anhand des auffälligen Kreuzes mitten im Ort. Zweieinhalb Monate haben drei Teilnehmer unter der Regie von LEB-Fachanleiter Robin Hurka bis zur Vollendung benötigt. Dabei diente das alte, bereits demontierte Exemplar als Anschauung, um es fast eins zu eins nachzubauen. „95 Prozent sind wirklich durch die Teilnehmer entstanden, nur an ein paar Stellen habe ich etwas geholfen“, betont der gelernte Zimmermann. Neben Siebdruckholz und Lärche für die Schaukästen, ist dabei Douglasieholz für Ständerwerk und Kreuz zum Einsatz gekommen. Alles mit etwas mehr Witterungsschutz und Kupfer für die Abdeckungen. „Nur die Glasscheiben blieben von dem Original wirklich erhalten.“, ergänzt Hurka. „Das war vor allen Dingen abwechslungsreich: Sägen, Fräsen, Schleifen – das gehörte alles mit dazu“ , beschreibt Uwe Weinreich die Arbeit an dem Objekt. Der kurz vor dem Ruhestand stehende Teilnehmer ist gelernter Schlosser, Betonfacharbeiter sowie Garten-Landschaftsbauer und entdeckte erst spät als Hausmeister für Schulen seine Vorliebe für Holz. Die setzt er nun im Projekt fort. Kleine Schwierigkeiten gab es ausschließlich bei der Installation, zu der ein paar unterstützende Hände aus dem Bereich Naturschutz hinzukamen. Schließlich galt es, über eine Tonne Gewicht gezielt mit Radlader zu stemmen und zu verankern.

„Ohne die LEB-Werkstatt wäre das Kreuz nicht neu aufgestellt worden“, weiß auch Anke Thies vom Jobcenter des Landkreises. Der Kirche fehlten die finanziellen Mittel, um neben dem Material auch noch die Arbeitszeit zu bezahlen, und da der Auftrag außerdem einem öffentlichen Interesse diente, durfte er ausgeführt werden. „Mit dem Ergebnis sind wir sehr glücklich“, fasst Karsten Suhr stellvertretend für die Verantwortlichen der Kirche zusammen. Pastorin Kerstin Keßler und Gemeinderatsmitglied Barbara Coring blicken derweil auf die noch zu bestückenden Vitrinen und erfreuen sich an den neuen Möglichkeiten, denn ab Ende des Jahres ist ein großes Programm geplant: „Stichtag zum Jubiläum ist der 17. Dezember. Da wird bis zum Himmelfahrtstag inklusive Gemeindefest einiges anzukündigen sein.“
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Pressefoto v.l.n.r.:
Kerstin Keßler (Pastorin), Karsten Suhr (Gemeindekirchenrat), Barbara Coring (Gemeindekirchenrat), Andre Schulz (Jobcenter Landkreis),
Rainer Knop, Udo Warnke, Damian Adam Reinert, Sabri Ibrahim Geshto, Rolf-Dieter Schmidt, Uwe Weinreich (alle Teilnehmer),
Anke Thies (Jobcenter Landkreis), Carola Hilbers (LEB), Peter Thieß (LEB), Robin Hurka (LEB)

    Presseinfo, 26.08.22: AG Ostfriesland wählt neuen Vorstand

AG Ostfriesland wählt neuen Vorstand

Christine Frerichs (l.) mit den neuen Vorstands- und Beiratsmitgliedern *

60 Ehrenamtliche der LEB-Region tagten in Aurich

Die Arbeitsgemeinschaft Ostfriesland der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) hat einen neuen Vorstand gewählt. In der jährlichen Mitgliederversammlung der regionalen Vereine und Gruppen wurde Christine Frerichs als neue Vorsitzende bestimmt.

Der LEB AG Ostfriesland e.V. hatte eingeladen: Am Mittwochabend trafen sich alter Vorstand, Beirat und rund 60 Ehrenamtliche aus 33 Vereinen und Gruppen in Aurich. Bei entspannter Atmosphäre im Sandhorster Krug legten 42 Stimmberechtigte zur jährlichen Mitgliederversammlung den neuen Vorstand für drei Jahre fest. Die bisherige Stellvertreterin Christine Frerichs aus Ardorf wurde einstimmig gewählt und wird in Kürze mit dem konstituierten Vorstand die Geschäftsführung einsetzen. Innerhalb der Sitzung wurden die scheidenden Christine Säfken (Vorsitz) und die Trientje Emmen (Geschäftsführung) für ihr 11-jähriges Engagement geehrt.

Die AG Ostfriesland unterstützt ihre Mitglieder bei vielen Projekten und der Bildungsarbeit vor Ort, verfügt über ein weit verästeltes Netzwerk innerhalb der ostfriesischen Region und vertritt ihre Belange gegenüber der Landes-LEB. Darüber hinaus organisiert die AG eigene Veranstaltungen von Sprachkursen für ukrainische Flüchtlinge bis zu Pflegekursen für Angehörige.

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*Foto v.l.n.r.: Christine Frerichs, Elfriede Dirksen-Harms, Heinz-Hermann Hertz-Kleptow, Gertrud Peters, Monika Rewerts, Monika Beitelmann, Maria Aden-Hüls, Wilma te Brake, Gerda Ippen, Gisela de Vries-Leyn

    Presseinfo, 17.08.22: Sozialcoaching für Schüler*innen

Mit Sozialkompetenz Corona trotzen

LEB bietet ab September Coaching für Schüler*innen an

Ermöglicht durch eine Spendenaktion der Nordwest-Zeitung, möchte die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) das Angebot „selbst – bewusst – sein“ fortsetzen. Es hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche nach der dauerhaft belastenden Pandemie mental zu stärken und wieder mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in den Schulalltag zurückzubringen. Die Trainingskurse finden alle in der Kaiserstraße 29 (Oldenburg) statt.

Während der Corona-Pandemie haben es viele Schülerinnen und Schüler besonders schwer gehabt: Isolation, Langeweile, Bildungsdefizite, fehlende sportliche Aktivitäten, familiäre Herausforderungen – das sind nur einige der Erfahrungen, welche Kinder und Jugendliche während dieser Zeit gemacht haben. „Ohnehin bestehende Hürden wurden oft noch größer.“, ergänzt LEB-Coach Nicole Mehra. Überforderung, Wut, Streit, Mobbing seien nur einige Themen, welche Kinder- und Jugendliche in dieser Phase ihres Lebens besonders bewegen und sich auf unterschiedliche Weise Ausdruck verschaffen, weil es oft an einem Bewusstsein über die eigenen Bedürfnisse und Sorgen fehle.

Das LEB-Programm selbst – bewusst – sein setzt genau hier an, um verschiedene Altersgruppen bei der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen zu stärken. „Es geht darum, das Erlebte gemeinsam zu verarbeiten und zu lernen, mit den eigenen Herausforderungen besser umzugehen zu können, um dann geeignete Bewältigungsstrategien zu entwickeln.“, erläutert Mehra. Unterstützung erhält die individualpsychologische Beraterin und Supervisorin durch die erfahrene LEB-Kollegin Meike Witte. Für sie als erfahrene Coaching-Kraft sei es wichtig „dass diese jungen Menschen das eigene Ich besser kennenlernen, Beziehungen zu anderen wieder spielerisch aufbauen, aber auch Grenzen erkennen und akzeptieren lernen“. Nicht per Frontalunterricht, sondern außerhalb des schulischen Lernortes im gemeinsamen Erfahrungsaustausch soll dies geschehen. Dazu haben Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 20 Jahren innerhalb einer vertraulichen kleinen Gruppe die Möglichkeit und können sich kostenfrei für die wöchentlichen Kurse in Oldenburg anmelden.

„Im besten Fall sorgen wir mit unserem Angebot auf indirektem Weg sogar für eine Entlastung der Lehrkräfte, welche in dieser schwierigen Zeit zusätzlich einer anderen Art von Dauerbelastung ausgesetzt sind.“, resümiert Mehra.

Folgende Termine sind geplant (LEB Coaching und Assessment Center, Kaiserstraße 29, Oldenburg):

9 bis 12-Jährige:

dienstags

20.09. – 08.11.

16 – 17:30 Uhr

13 bis 15-Jährige:

mittwochs

21.09. – 09.11

16 – 17:30 Uhr

16 bis 20-Jährige:

mittwochs

21.09. – 09.11.

16 – 17:30 Uhr

Info + Anmeldung:

LEB Coaching und Assessment Center
Bahnhofstraße 18
26160 Bad Zwischenahn
Tel: +49 (0) 4403 - 98 478 23
E-Mail: zwischenahn@leb.de

    Presseinfo, 03.08.22: In einem Jahr zum professionellen Coach

In einem Jahr zum professionellen Coach

LEB bietet ab September Seminar in Bad Zwischenahn an

Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) bildet ab 23.9.2022 innerhalb eines Jahres neue Coachingkräfte aus. An zwölf Wochenenden erfahren die Teilnehmenden im Coaching und Assessment Center (Bahnhofstraße 18) theoretisch und praktisch eine umfangreiche Schulung, individuell angepasst an den späteren Wirkungsbereich. Ein Vorgespräch klärt Einzelheiten, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

„Begrifflich vielen vielleicht eher aus dem Sport bekannt, sind die Einsatzfelder von professionellem Coaching vielfältig.“, sagt LEB-Fachbereichsleiterin Nicole Mehra. So erfreuten sich verschiedenste Life-Coachings wie z.B. für ein gesundes Selbstbewusstsein, zur glücklichen Partnerschaft oder für die Gesundheit immer größerer Beliebtheit. Aber nicht nur im Hinblick auf die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit steige der Bedarf, sondern „besonders im beruflichen Kontext findet Coaching zunehmend in der Management-, Organisations- und Personalentwicklung, in der Projektbegleitung sowie in Teamprozessen  statt.“

Durch langjährige Erfahrungen in den Bereichen der Eignungsdiagnostik und der weiterführenden berufsintegrierenden Begleitung bietet das LEB Coaching und Assessment Center einen fachkundigen Ausgangspunkt für die Coaching-Weiterbildung. Diese richtet sich mit verschiedenen Fachdozent*innen vorwiegend an Menschen, welche künftig als Coach arbeiten wollen, aber auch an solche, die bereits entsprechend wirken und ihre Kompetenzen ausbauen bzw. optimieren möchten. Dabei soll es durchaus lebhaft zugehen: „Neben theoretischer Wissensvermittlung setzen wir vor allem auf eine praktische Erprobung und Selbsterfahrung durch regelmäßige Arbeit in Kleingruppen, Intervision, Rollenspiele, Übungen und Feedbacks“, erläutert Mehra, selbst als individualpsychologische Beraterin und Supervisorin eine der Dozierenden.

Für die Absolvierung ist ein Hochschulabschluss wünschenswert, alternativ können aber auch entsprechende Berufserfahrungen geltend gemacht werden. Nach regelmäßiger Teilnahme und Präsentation einer Seminararbeit vor Plenum und Prüfungsausschuss winkt dann am Ende des gesamten Jahres im September 2023 ein Zertifikat.

Info + Anmeldung:

LEB Coaching und Assessment Center
Bahnhofstraße 18
26160 Bad Zwischenahn
Tel: +49 (0) 4403 - 98 478 23
E-Mail: zwischenahn@leb.de

    Presseinfo, 29.07.22: „Prima Klima“ erhält Standorte und Fachleute

Klimaanpassung erhält Standorte und Fachleute

Programm zu LEB-Projekt „Prima Klima“ nimmt Formen an

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) hat entscheidende Eckpfeiler für ihr umfassendes Bildungsprogramm zur Klimaanpassung gesetzt. Im nächsten Jahr werden an vier repräsentativen Standorten in Niedersachsen Ehrenamtliche zum Thema geschult, um ihr Wissen später weitergeben zu können. Renommierte Expert*innen für „Prima Klima“ konnten bereits gewonnen werden.

Was erwartet uns demnächst vor unserer Haustür und wie können wir uns auf die Veränderungen durch den Klimawandel vorbereiten? Das sind elementare Fragen, welchen die LEB mithilfe von Fachleuten begegnen will.

Ab März 2023 wird es an den Standorten Leer, Oldenburg, Barnstorf und Bissendorf (bei Osnabrück) jeweils acht Vorträge und Workshops zum Thema Klimaanpassung in Niedersachsen geben. „Bereits jetzt können sich am Thema Interessierte für die geplanten Veranstaltungen bei uns melden“, erläutert LEB-Projektleiterin Karina Schaefer. Die Teilnahme sei kostenlos, denn es gehe darum, „unsere Vorhaben zu erproben und dann im Austausch zu optimieren.“ In dieser Pilotphase von „Prima Klima“ sollen Ehrenamtliche gewonnen werden, welche ihr Wissen später in die Breite der Bevölkerung tragen.

In den Vorträgen und Workshops wird es u.a. um die Folgen des Klimawandels in Harz, Wattenmeer und Moor, intelligentes Wassermanagement, bestimmte Aspekte zum Thema Gesundheit, die Reflexion unseres Lebensstils und um individuelle Anpassungsmaßnahmen gehen. Einer der beteiligten Referenten ist Dr. Thomas Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR). Als promovierter Meteorologe wird er zum Auftakt der Bildungsreihe einen umfassenden Überblick zum Thema Klimawandel und dessen Fortschreiten geben. Für ihn ist es wichtig, aus abstrakten Zahlen ein Verständnis zu bilden, was der Klimawandel für jeden einzelnen und die nächsten Generationen konkret bedeutet. „Es geht um nicht weniger als den Erhalt der menschlichen Zivilisation und bei den Lösungen um enorme gesamtgesellschaftliche Transformationen“, fasst der Experte zusammen, der sich schon über 15 Jahre auch für den Klimaschutz engagiert zeigt und ergänzt: „Die Gesellschaft aufzuklären und weiterzubilden ist für mich dabei immer der erste Schritt, um Veränderungen in Gang zu setzen.“

Für den Herbst dieses Jahres ist eine Online-Informationsveranstaltung geplant, weiß Karina Schaefer zu berichten, „um Neugierige bereits im Vorfeld mit einigen Referenten und Referentinnen sowie den Konzepten bekannt zu machen und sie für eine Teilnahme zu begeistern“.

Hintergrund:

Mit dem Projekt „Prima Klima“ möchte die LEB Ehrenamtlichen in der Region eine umfassende Möglichkeit bieten, den Klimawandel und dessen Folgen im Einzelnen zu erkennen, damit diese Handlungen für ihre Tätigkeiten ableiten können. Hierzu arbeitet die LEB seit diesem Jahr mit

Fachleuten zusammen, um Bildungseinheiten auszuarbeiten. Für 2023 ist geplant, mit den Teilnehmer*innen das erstellte Programm von insgesamt über 150 Unterrichtseinheiten mit verschiedenen Schwerpunkten zu erproben, anzupassen und zu verfestigen.

Das Projekt im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) erfährt organisatorische Unterstützung durch ZUG (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH) und wird vom BMUV (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) gefördert. Die LEB selbst verfügt über ein breites Bildungsnetzwerk von etwa 1100 Mitgliedsgruppen und -vereinen in ganz Niedersachsen, über welches sie die ehrenamtlichen Akteure im ländlichen Raum für „Prima Klima“ gewinnen möchte.

Kontakt:

Interessierte melden sich bitte bei Karina Schaefer per E-Mail an karina.schaefer@leb.de oder unter Tel.: 04941 - 986 54 21.

    Presseinfo, 05.07.22: Patenschaften für Deutschkurse gefunden

Digitale Patenschaften für Deutschkurse gefunden

LEB Weser-Ems/Nord kooperiert mit der Stadt Oldenburg

„Voneinander lernen – miteinander wachsen“ ist die Devise: In den Deutschkursen der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) agieren ab sofort die Auszubildenden der Stadt-verwaltung Oldenburg als digitale Pat*innen für Migrant*innen. Möglich gemacht durch eine Kooperation von „Service Learning“ der Agentur :ehrensache mit dem LEB-Bereich „Deutsch als Zweitsprache“.

„In den Integrationssprachkursen mit Alphabetisierung geht es zunehmend darum, die digitale Kompetenz von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. Dazu benötigen sie auch technische Unterstützung im Umgang mit modernen Medien“, erläutert Projektleiter Mathis Peters von der LEB Weser-Ems/Nord. Die „digitalen Pat*innen“ helfen deshalb während ein bis zwei Stunden pro Woche mittels Tablet dabei, eigene Ideen für ein digital gestütztes Lernen zu entwickeln. Damit unterstützen sie die Migrant*innen dabei, sich berufliche Perspektiven zu eröffnen oder im privaten Bereich zu engagieren, z. B. bei der Hausaufgabenbetreuung. Außerdem können sie dann ebenso die Herausforderungen einer digitalisierten öffentlichen Verwaltung besser meistern.

Die entstandenen Tandems aus Kursteilnehmer*in und Pat*in treffen sich dazu regelmäßig im Kulturzentrum PFL, um ihre Erfahrungen auf Augenhöhe persönlich auszutauschen. „Alternativ einmal wöchentlich auf der digitalen LEB-Lernplattform“, ergänzt Peters. Da soll es sowohl um technische Fragestellungen zu Unterrichtsinhalten und sprachliche Übung gehen als auch um das Lernen im Alltag und migrantische Lebenswelten.

Das vom Bundesinnenministerium geförderte LEB-Projekt („Digitale Paten in Integrationskursen mit Alphabetisierung im Ammerland und in Oldenburg“) hat in der Stadt Oldenburg aus Sicht von Olga Gerz von der Freiwilligenagentur :ehrensache einen idealen Partner gefunden: „Unsere Auszubildenden erhalten nun die Möglichkeit, sich ihrerseits gemeinnützig zu engagieren und durch die inhaltliche Vorbereitung und Reflexion des ehrenamtlichen Dienstes für ihre zukünftige berufliche Tätigkeit dazuzulernen.“ Freude am Austausch und die Unterstützung in der persönlichen Entwicklung sollen bei dem Zusammenwirken insgesamt im Vordergrund stehen, da sind sich beide Seiten einig.

    Presseinfo, 01.06.22: Lehrkräfte für Deutschkurse gesucht

Lehrkräfte für Deutschkurse gesucht

LEB plant Unterricht für Ukraine-Flüchtlinge

 Die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) möchte in Kürze für Geflüchtete aus der Ukraine einen Sprachkurs in Apen anbieten. Für diesen werden noch geeignete Lehrkräfte gesucht, welche allerdings noch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zugelassen werden müssen. „Deswegen suchen wir insbesondere Personen mit 1. oder 2. Staatsexamen inklusive der Lehrbefähigung für Deutsch oder eine moderne Fremdsprache.“, erläutert Dr. Maren Niehuis, Leiterin der LEB-Integrationskurse. Alle Lehrenden vom Grundschullehramt bis zum Gymnasiallehramt kommen dafür in Frage. Interessierte wenden sich an Dr. Maren Niehuis, per Telefon: 0151 17 68 36 04 oder E-Mail an: niehuis@leb.de.

    Presseinfo, 03.05.22: Dark Sky-Guides am Wattenmeer

Durch die Nacht am Wattenmeer

Erste Dark Sky-Guides bieten bereits Führungen an

Seit Herbst letzten Jahres werden in einem Gemeinschaftsprojekt der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) sogenannte „Dark Sky-Guides“ ausgebildet. Die ersten sieben Nachtführer*innen haben sich inzwischen qualifiziert und geben ihr Wissen bereits in der Küstenregion weiter.

Die international bekannte Qualifizierung umfasst insgesamt 50 Unterrichtsstunden und kreist um Themen wie „Licht und Natur“, „Sterne und Sternenbilder“, Lichtverschmutzung und „Atmosphäre und Weltall“. Zum Abschluss gilt es für die Teilnehmenden, ein eigenes Führungsangebot auszuarbeiten und überzeugend zu präsentieren. Zu den sieben Absolvent*innen gehören ausschließlich zertifizierte „Natur- und Landschaftsführer*innen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ (ZNL Wattenmeer).

Erste Führungen werden bereits auf der Sterneninsel Spiekeroog sowie vom Wattwanderzentrum Ostfriesland in Carolinensiel angeboten. Weitere Touren unter dem Nachthimmel sind bereits in Vorbereitung.

Als maßgeblicher Referent der Qualifizierung fungierte der Physiker und Astronom Dr. Andreas Hänel (Osnabrück), gleichzeitig Sprecher der Fachgruppe „Dark Sky“ der Vereinigung der Sternfreunde. Weitere Referent*innen waren Prof. Dr. Björn Poppe (Physiker an der Universität Oldenburg) sowie Dr. Annette Krop-Benesch (Chronobiologin aus Berlin). Die Ausbildung der Dark Sky-Guides wurde im Rahmen der Watten-Agenda 2.0 von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern finanziell unterstützt.

Mehr Infos hier:
sternfreunde.de/astronomie-als-hobby/die-vds-fachgruppen/dark-sky
www.spiekeroog.de/sterneninsel

Foto Dark Sky-Guides
Teilnehmer*innen der Zertifizierung der Dark Sky-Guides am 26.4.22 (v.l.n.r.):
Jonathan Binder, André Thorenmeier, Karen Hohn, Joke Pouliart, Dr. Andreas Hänel (Sprecher der Fachgruppe „Dark Sky“), Dr. Natalie Geerlings (LEB), Insa Steffens, Swaantje Fock, Sophie Lehmann, Katrin Kirfel (NLPV)

   Presseinfo, 22.03.22: LEB in Oldenburg zieht in die Kaiserstraße

Nähen, Integration und Coaching

Bei der LEB in der Kaiserstraße 29 nun alles unter einem Dach

LEB-Team Oldenburg

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) zieht mit ihrem Coaching und Assessment Center vom Bahnhofsplatz in Oldenburg eine Straße weiter. Der Bildungsträger bietet an seinem neuen Standort in der Kaiserstraße Coachings sowie Sprach- und Integrationskurse an. Zudem findet sich hier nun das Projekt ZickZack” wieder, eine Kooperation mit dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg.

Seit Ende letzten Jahres rattern die Maschinen in der Nummer 29. Hier in der Kaiserstraße hat die LEB-Nähwerkstatt „ZickZack” bereits ihr neues Zuhause gefunden. Zuvor trafen sich die 16 Migrantinnen zum nadelträchtigen Wirken noch in der Evangelischen Familienbildungsstätte. Es gehe aber nicht nur darum, Schürzen und Kissen zu nähen oder Baby-Schlafsäcke für neugeborene „Oldenbürger“ anzufertigen, erklärt Projektleiterin Frauke Wellmann: „Die Arbeitsgruppe bietet den Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern ebenso einen Ausgangspunkt für Gespräche und Aktivitäten, um so unsere Kultur und die Stadt Oldenburg näher kennenzulernen, sowie sich auf ihre berufliche Integration vorbereiten zu können.”

Unterstützend zum Handwerk kommen am neuen Standort die bereits etablierten LEB-Sprachangebote hinzu, welche nun auch ein eigenes Zuhause erhalten. „Zuvor mussten wir uns andernorts einmieten, nun haben wir die Möglichkeit, bis zu drei Seminarräume nutzen zu können.”, freut sich Leiterin Dr. Maren Niehuis. Sie bietet mit ihrem Team Integrations- und Deutschkurse speziell für Frauen an, inklusive Alphabetisierung. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sieht sie mehr Notwendigkeit denn je in ihrer Tätigkeit. Das Lernen in der Gruppe habe sich außerdem bewährt, weil sich die Frauen hier gegenseitig unterstützen.

Für die Kolleg*innen aus dem Bereich Coaching und Assessment ist es ein Umzug mit lediglich ein paar Metern Luftlinie gewesen. Das Team hat als letztes alle Sachen zusammen gepackt und erst jetzt im März die Büros bezogen. So auch Lutz Kaminski. An neuer Stätte geht es für ihn vornehmlich um die zertifizierten Angebote für Arbeitsuchende: „Wir werden nach wie vor mit unseren individuellen Coachings unterstützen, um unserem Gegenüber die Teilhabe am Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Wir helfen ebenso bei sogenannten Vermittlungshemmnissen und der beruflichen Neuorientierung.”

Neuer Kontakt:
LEB Coaching und Assessment Center
Kaiserstraße 29
26122 Oldenburg

Neue Telefonnummer: +49 (0) 441 - 21 21 59 0

   Presseinfo, 31.01.22: LEB startet „Prima Klima“ mit BMU-Mitteln

Mit Aufklärung dem Wandel begegnen

LEB-Projekt „Prima Klima!“ erhält Bundesförderung

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) hat mit Fördergeldern des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) in Höhe von rund 132.000 Euro das Projekt „Prima Klima“ gestartet. Mit dem Vorhaben möchte die LEB ihren Ehrenamtlichen in der Region eine umfassende Möglichkeit bieten, den Klimawandel und dessen Folgen umfassend zu erkennen, damit diese Handlungen für ihre Tätigkeiten ableiten können.

„So soll nachhaltig ein Bewusstsein in die Gesellschaft getragen werden, wie wir uns auf die bevorstehenden Änderungen vorbereiten können.“, erläutert LEB-Projektkoordinatorin Karina Schaefer. Dazu werden zunächst mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen die Details erarbeitet. Für das zweite Jahr der Förderung ist dann geplant, mit den Teilnehmer*innen das erstellte Programm von insgesamt 192 Unterrichtseinheiten mit verschiedenen Schwerpunkten zu erproben, anzupassen und zu verstetigen. Das Projekt im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) erfährt organisatorische Unterstützung durch ZUG (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH). Die LEB selbst verfügt über ein breites Bildungsnetzwerk von etwa 1100 Mitgliedsgruppen und -vereinen in ganz Niedersachsen, über welches sie die ehrenamtlichen Akteure im ländlichen Raum für „Prima Klima“ gewinnen möchte.

Am Projekt Interessierte wenden sich an das

LEB-Beratungsbüro Aurich
Karina Schaefer, Südeweg 2,
26607 Aurich
Tel.: +49 (0) 4941 986 54 21
E-Mail: karina.schaefer@leb.de