Aktuelles


Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen, Angebote und Hinweise zu unseren Veranstaltungen und Projekten.

    Presseinfo, 04.05.22: Seminar zur inszenierten Führung

„Emotional mitnehmen in eine andere Zeit“

Fundierte LEB-Fortbildung zur inszenierten Führung

Die freie Regisseurin und Dozentin Melanie Thiesbrummel begleitet seit 2015 für die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) Gästeführende auf dem Weg zur inszenierten Führung. Mit ihrem Coaching sind bereits zahlreiche erfolgreiche Touren in der Region Weser-Ems entstanden. Im Mai startet ein neuer Durchgang, Anmeldungen sind noch möglich.

Es sei eben nicht nur damit getan, sich für eine Gästeführung ein altes Kostüm überzustreifen, erklärt Kursleiterin Melanie Thiesbrummel. „Selbst wenn man sonst überzeugt, ist das noch keine inszenierte Tour.“ Das verfehle dann eher den eigentlichen Zweck einer solchen Veranstaltung. „Das Potenzial liegt darin, die Besucher mit lebhaften Spielszenen unmittelbar zu erreichen“, ergänzt die gelernte Schauspielerin, die inzwischen auch längst im Regiefach zu Hause ist. Dreizehn Jahre Erfahrung aus inszenierten Stadtspaziergängen in verschiedenen Städten bringt die Nordrhein-Wesfälin in ihre Arbeit für die LEB ein.

In dem einjährigen Seminar gehen die Teilnehmenden den Weg zusammen, von der ersten Idee bis zur fertigen Tour. Schritt für Schritt erfahren die Neulinge professionelle Begleitung bei der sorgfältigen Recherche, Text- wie Rollenarbeit, Kostümierung und Vermarktung. In der zweiten Kurshälfte steht dann das Proben im Mittelpunkt. Hier möchte Thiesbrummel jegliche Bedenken gleich im Vorfeld ausräumen. Voraussetzung sei nur die Lust daran, in eine andere Rolle zu schlüpfen: „Ein großes Talent ist gar nicht erforderlich, da wir uns lange mit der richtigen Rollenauswahl beschäftigen werden.“ Die Darstellung der Bäuerin Daje, welche Gruppen regelmäßig durch die Welt des Fischerdorfes Greetsiel führt, sei der beste Beweis: „Auch Gästeführerin Doris Voß war zunächst unsicher ob ihrer Eignung, nun erweckt sie erfolgreich das 18. Jahrhundert Ostfrieslands zum Leben.“

Sogar die Teilnahme in Form einer Gruppe ist möglich, wenn beispielsweise schon gewisse Charaktere entwickelt wurden für eine mögliche Führung. „Am Ende des Jahres haben alle eine fertig inszenierte Führung mit Kostüm, einer passenden Rolle und der Fähigkeit, das Erarbeitete sofort anzubieten.“, zeigt sich Thiesbrummel ganz überzeugt.

Der angenehmen Ruhe wegen zog die 47-Jährige inzwischen mit ihrer Familie nach Leer, betreibt aber weiterhin das von ihr 2004 gegründete „Theater Mignon“ in Hamburg. Beim „Hamburger Stadtgeflüster" entführt das Ensemble bis heute die Gäste in verschiedene Epochen. So trifft z.B. im 14. Jahrhundert ein Nachtwächter auf Geseke Cletzen, eine historische Figur jener Zeit. Aus einem griffigen Dialog mit dem Wächter heraus erfahren die Besucherinnen und Besucher nun alles über die Geschichte einer Hanseatin, die sich damals für die Rechte anderer Frauen einsetzte und nun direkt vor ihnen steht, Kräuter sammelnd aus dem Wald kommend. Thiesbrummel erfreut sich noch heute an der Szene: „Die Situation ist die, dass die Gäste für kurze Zeit in eine andere Zeit fallen und emotional mitgenommen werden.“

Zeit: Ab 21.05.2022, jeden dritten Samstag im Monat (insgesamt 12 Termine),
jeweils 10:00 - 16:00 Uhr (72 Ust.)
Ort: Bad Zwischenahn und in den Destinationen der Teilnehmer*innen
Kosten: 380,- Euro
Referentin:  Melanie Thiesbrummel


Anmeldung:
LEB-Beratungsbüro
Tel.: +49 (0) 4403 984 78 20
E-Mail: weser-ems@leb.de

    Presseinfo, 03.05.22: Dark Sky-Guides am Wattenmeer

Durch die Nacht am Wattenmeer

Erste Dark Sky-Guides bieten bereits Führungen an

Seit Herbst letzten Jahres werden in einem Gemeinschaftsprojekt der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) sogenannte „Dark Sky-Guides“ ausgebildet. Die ersten sieben Nachtführer*innen haben sich inzwischen qualifiziert und geben ihr Wissen bereits in der Küstenregion weiter.

Die international bekannte Qualifizierung umfasst insgesamt 50 Unterrichtsstunden und kreist um Themen wie „Licht und Natur“, „Sterne und Sternenbilder“, Lichtverschmutzung und „Atmosphäre und Weltall“. Zum Abschluss gilt es für die Teilnehmenden, ein eigenes Führungsangebot auszuarbeiten und überzeugend zu präsentieren. Zu den sieben Absolvent*innen gehören ausschließlich zertifizierte „Natur- und Landschaftsführer*innen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“ (ZNL Wattenmeer).

Erste Führungen werden bereits auf der Sterneninsel Spiekeroog sowie vom Wattwanderzentrum Ostfriesland in Carolinensiel angeboten. Weitere Touren unter dem Nachthimmel sind bereits in Vorbereitung.

Als maßgeblicher Referent der Qualifizierung fungierte der Physiker und Astronom Dr. Andreas Hänel (Osnabrück), gleichzeitig Sprecher der Fachgruppe „Dark Sky“ der Vereinigung der Sternfreunde. Weitere Referent*innen waren Prof. Dr. Björn Poppe (Physiker an der Universität Oldenburg) sowie Dr. Annette Krop-Benesch (Chronobiologin aus Berlin). Die Ausbildung der Dark Sky-Guides wurde im Rahmen der Watten-Agenda 2.0 von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern finanziell unterstützt.

Mehr Infos hier:
sternfreunde.de/astronomie-als-hobby/die-vds-fachgruppen/dark-sky
www.spiekeroog.de/sterneninsel

Foto Dark Sky-Guides
Teilnehmer*innen der Zertifizierung der Dark Sky-Guides am 26.4.22 (v.l.n.r.):
Jonathan Binder, André Thorenmeier, Karen Hohn, Joke Pouliart, Dr. Andreas Hänel (Sprecher der Fachgruppe „Dark Sky“), Dr. Natalie Geerlings (LEB), Insa Steffens, Swaantje Fock, Sophie Lehmann, Katrin Kirfel (NLPV)

    Presseinfo, 19.04.22: Deutsch- + Integrationskurse - Infotage

Neue Deutsch- und Integrationskurse


LEB informiert am 25. April über alle Angebote, Infotag in Bad Zwischenahn

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) lädt für den 25.4.22, 15 Uhr, ein in die Grundschule Apen, Hauptstraße 201. Innerhalb eines Infotages können Interessierte mehr über die aktuellen Deutsch- und Integrationskurse erfahren, so z.B. über einen speziellen Zweitschriftlerner-Kurs.
Mehr Infos und Kontakt über Tel.: 04403/98 40 17 71 und  Tel.: 0151-17583604

LEB informiert am 3. Mai über alle Angebote, Infotag in Oldenburg

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) lädt für den 3.5.22, 14 Uhr, ein in ihre neuen Räume in der Kaiserstraße 29, Oldenburg. Innerhalb eines Infotages können Interessierte mehr über die aktuellen Deutsch- und Integrationskurse erfahren, so u.a. über einen speziellen Zweitschriftlerner-Kurs für Ukrainerinnen (Start: 20.6.). Die allgemeine Sprechstunde zu den Sprachangeboten findet regelmäßig dienstags und freitags von 10 bis 12:00 Uhr statt. Mehr Infos und Kontakt über Tel.: 04403/98 40 17 71 oder 0441/21 21 59 59.

   Presseinfo, 13.04.22: Soziales Training für Oldenburger Schüler*innen

Über Probleme durch Corona hinweghelfen

LEB bietet ab Mai soziales Training für Schüler*innen an

Ermöglicht durch Spendengelder aus einer Weihnachtsaktion der Nordwest-Zeitung, hat die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) das Angebot „selbst – bewusst – sein“ entwickelt. Es hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche nach der dauerhaft belastenden Pandemie mental zu stärken und wieder mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in den Schulalltag zurückzubringen.

Ein unabhängiges Experten-Gremium hatte entschieden, dass auch die LEB Gelder aus dem Spendentopf erhalten sollte für ihr eingereichtes Konzept. „Wir haben uns außerordentlich über das Vertrauen gefreut, das unserem Vorschlag damit entgegengebracht worden ist.“, erzählt LEB-Projektleiterin Anja Gertje. Unter der Überschrift „Kindern nach Corona helfen“ möchten sie und ihre Kollegin Meike Witte als erfahrene Coaches Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersgruppen bei der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen unterstützen. „Es geht darum, das Erlebte gemeinsam zu verarbeiten und zu lernen, mit den eigenen Herausforderungen besser umzugehen zu können, um dann geeignete Bewältigungsstrategien zu finden.“, erläutert die 57-Jährige die Strategie. In ihrer Arbeit für Schulen konnte die Kommunikationstrainerin bereits feststellen, zu welchen Folgen es durch den dauerhaften Ausfall von Unterricht und das eingeschränkte Leben innerhalb der Pandemie gekommen ist. Verursacht durch Isolation, Bildungsdefizite, fehlende Bewegung und familiäre Auseinandersetzungen, sind Unsicherheiten bei Jugendlichen und Kindern entstanden, die bis zu schweren psychosozialen Störungen reichen. Das LEB-Programm „Selbst – bewusst – sein“ soll den Problemen nun entgegenwirken: „Das eigene Ich besser kennenlernen, Beziehungen zu anderen wieder spielerisch aufzubauen, aber auch Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren lernen“, fasst Gertje zusammen. Nicht im Frontalunterricht, sondern außerhalb des schulischen Lernortes im gemeinsamen Erfahrungsaustausch soll dies geschehen. In einer vertraulichen kleinen Gruppe haben Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 20 Jahren nun die Möglichkeit, sich für die kostenfreien wöchentlichen Kurse in Oldenburg anzumelden. „Im besten Fall sorgen wir mit unserem Angebot auf indirektem Weg sogar für eine Entlastung der Lehrkräfte, welche in dieser schwierigen Zeit zusätzlich einer anderen Art von Dauerbelastung ausgesetzt sind.“, resümiert Gertje.

Folgende Terminplanung bei der LEB in der Kaiserstraße Oldenburg haben wir:

9- bis 12-Jährige: Ab 3.5. bis 28.6., jeden Dienstag von 16 - 17:30 Uhr
13- bis 15-Jährige: Ab 4.5. bis 29.6., jeden Mittwoch von 16 - 17:30 Uhr
16- bis 20-Jährige: Ab 4.5. bis 29.6., jeden Mittwoch von 18 - 19:30 Uhr

Info und Anmeldung (ausschließlich via E-Mail):

Anja Gertje, LEB Coaching- und Assessment Center, E-Mail: anja.gertje@leb.de

   Presseinfo, 08.04.22: Tiny Houses & mehr: LEB-Schautag am 22. Mai

Tiny Houses, Strandkörbe und Insektenhotels

Großer Schautag der LEB-Werkstätten am 22. Mai, 11-17 Uhr, bei Neuenkruge

Am 22.05.2022 ist beim sozialen Wirtschaftsbetrieb „b-wohnen“ in Haarenstroth großer Schautag. Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) präsentiert auf dem Gelände und in der Werkhalle ”Tiny Houses und mehr”. Neben ökologisch und nachhaltig gefertigten Kleinwohnräumen werden auch die Arbeiten aus anderen LEB-Werkstätten zu sehen sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über weitere Arbeitsbereiche der LEB Weser-Ems/Nord zu informieren.

Tiny Houses (vornehmlich aus Holz erbaute, alternative Minihäuser) verschiedenster Prägung werden zu bestaunen sein: von der A-Frame Cabin (Nurdachhaus) bis zum restaurierten Zirkuswagen, von der fahrenden Wohnvilla bis zur mobilen Sauna. Auch etwas kleinere Erzeugnisse warten auf die Besucher, wie z.B. ein spezieller Strandkorb („Lottjes Lümmel-Lounge“), einbeinige Stecktische, kunstfertige Schmiedearbeiten, Vogelhäuser, Insektenhotels, eine ganz besondere Hollywoodschaukel sowie Kulinarisches aus den eigenen Küchen. Bei hoffentlich frühsommerlicher Stimmung können viele der Produkte erworben werden, im Direktkauf bzw. gegen eine Spende. Neben Informationen zur LEB-Bildungsarbeit und zu zertifizierten LEB-Coachings sind darüber hinaus Aktionen geplant, die große und kleine Gäste unterhalten werden.
Hintergrund zu „b-wohnen” und den LEB-Werkstätten:

Gegründet 2019, beschäftigt sich der soziale Wirtschaftsbetrieb der LEB mit der Herstellung von sogenannten „Tiny Houses” und anderen Kleinwohnräumen, von der Gartenlaube bis zum voll ausgestatteten Dauerwohnsitz auf Rädern. Die nachhaltigen Produkte mit schlichtem Design in hoher Qualität zeichnen sich durch noch ein besonderes Merkmal aus: Sie sind das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation zwischen dem Jobcenter des Landkreises Ammerland und dem Jobcenter Oldenburg mit der LEB Weser-Ems/Nord. Langzeitarbeitslose erhalten hier eine Chance, sich in einem Wirtschaftsbetrieb zu beweisen, begleitet von regelmäßigen Coachings. Möglich gemacht durch die Förderung der Ämter (nach §16i, SGB II) mit dem Ziel, unsere Mitarbeitenden mittelfristig in ein reguläres Arbeitsverhältnis zu überführen. Diese Form der Unterstützung ist zu differenzieren in Art und Umfang von der für die LEB-Werkstätten (Arbeitsgelegenheiten nach § 16d, SGB II, früher “Ein-Euro-Jobs” genannt).

Veranstaltungsort: b-wohnen, Neuenkruger Damm 2, 26160 Bad Zwischenahn
b-wohnen.leb-niedersachsen.de

b-wohnen.leb-niedersachsen.de

   Englisch für Alltag & Urlaub: Die neuen Termine sind da!

Die AG Ammerland/Friesland bietet wieder neue Englisch-Kurse in Bad Zwischenahn an. Wir freuen uns sehr, die Sprachkurse wieder in Präsenz anbieten zu können - im LEB Bildungszentrum Bad Zwischenahn, Bahnhofstraße 18

Zielgruppe:

Termine:

Uhrzeit:

Gebühr:

Fortgeschrittene I

dienstags,
26.04. - 12.07.22


09.00 - 10.30 Uhr

12 Vormittage:
€ 90,00

Fortgeschrittene II

montags,
25.04. - 11.07.22


09.00 - 10.30 Uhr

11 Vormittage:
€ 82,50

Fortgeschrittene III

dienstags,
26.04. - 12.07.22

19.00 - 20.30 Uhr

12 Abende:
€ 90,00

Fortgeschrittene IV

montags,
25.04. - 11.07.22


11.00 - 12..30 Uhr

11 Vormittage
€ 82,50

Unsere Kurse halten Plätze für 8 Teilnehmer*innen bereit. Bei Interesse und vermehrten Anfragen eröffnen wir gerne einen weiteren Kurs!

Anmeldung und weitere Infos: +49 (0) 4403 - 984 78 20.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie auch gerne unseren Dozenten Gerry Delaney unter Tel. +49 (0) 4405 64 66.

   Presseinfo, 22.03.22: LEB in Oldenburg zieht in die Kaiserstraße

Nähen, Integration und Coaching

Bei der LEB in der Kaiserstraße 29 nun alles unter einem Dach

LEB-Team Oldenburg

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V. (LEB) zieht mit ihrem Coaching und Assessment Center vom Bahnhofsplatz in Oldenburg eine Straße weiter. Der Bildungsträger bietet an seinem neuen Standort in der Kaiserstraße Coachings sowie Sprach- und Integrationskurse an. Zudem findet sich hier nun das Projekt ZickZack” wieder, eine Kooperation mit dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg.

Seit Ende letzten Jahres rattern die Maschinen in der Nummer 29. Hier in der Kaiserstraße hat die LEB-Nähwerkstatt „ZickZack” bereits ihr neues Zuhause gefunden. Zuvor trafen sich die 16 Migrantinnen zum nadelträchtigen Wirken noch in der Evangelischen Familienbildungsstätte. Es gehe aber nicht nur darum, Schürzen und Kissen zu nähen oder Baby-Schlafsäcke für neugeborene „Oldenbürger“ anzufertigen, erklärt Projektleiterin Frauke Wellmann: „Die Arbeitsgruppe bietet den Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern ebenso einen Ausgangspunkt für Gespräche und Aktivitäten, um so unsere Kultur und die Stadt Oldenburg näher kennenzulernen, sowie sich auf ihre berufliche Integration vorbereiten zu können.”

Unterstützend zum Handwerk kommen am neuen Standort die bereits etablierten LEB-Sprachangebote hinzu, welche nun auch ein eigenes Zuhause erhalten. „Zuvor mussten wir uns andernorts einmieten, nun haben wir die Möglichkeit, bis zu drei Seminarräume nutzen zu können.”, freut sich Leiterin Dr. Maren Niehuis. Sie bietet mit ihrem Team Integrations- und Deutschkurse speziell für Frauen an, inklusive Alphabetisierung. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sieht sie mehr Notwendigkeit denn je in ihrer Tätigkeit. Das Lernen in der Gruppe habe sich außerdem bewährt, weil sich die Frauen hier gegenseitig unterstützen.

Für die Kolleg*innen aus dem Bereich Coaching und Assessment ist es ein Umzug mit lediglich ein paar Metern Luftlinie gewesen. Das Team hat als letztes alle Sachen zusammen gepackt und erst jetzt im März die Büros bezogen. So auch Lutz Kaminski. An neuer Stätte geht es für ihn vornehmlich um die zertifizierten Angebote für Arbeitsuchende: „Wir werden nach wie vor mit unseren individuellen Coachings unterstützen, um unserem Gegenüber die Teilhabe am Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Wir helfen ebenso bei sogenannten Vermittlungshemmnissen und der beruflichen Neuorientierung.”

Neuer Kontakt:
LEB Coaching und Assessment Center
Kaiserstraße 29
26122 Oldenburg

Neue Telefonnummer: +49 (0) 441 - 21 21 59 0

   Presseinfo, 23.02.22: Weiterbildung „Psychologische Beratung"

Weiterbildung: Psychologische Beratung

Info-Workshop der LEB am 12. März in Bad Zwischenahn

Die LEB Weser-Ems/Nord (LEB) lädt für den 12.03.22 ein zu einem kostenlosen Info-Workshop, in dem die fundierte Weiterbildung „Psychologische Beratung“ ausführlich vorgestellt wird.

Die mehrmonatige Qualifizierung richtet sich an Mitarbeiter*innen und Selbstständige aus sozialen, pädagogischen und beratenden Arbeitsfeldern und kreist in verschiedenen Seminaren um Themen wie Motivationsförderung, Gruppendynamiken, Kommunikationsmuster und die Thematisierung von Konflikten in der Beratung. Alle Dozentinnen und Dozenten haben einen tiefenpsychologischen Hintergrund. Dabei werden die Grundlagen der psychologischen Beratung auf Basis der Systemik und der Individualpsychologie vermittelt –  in Theorie wie auch in der Praxis. Übungen und angeleitete Reflexion in Kleingruppen durch anerkannte Lehrberater*innen ergänzen das Spektrum.

Die Weiterbildung ist zudem anerkannt als Voraussetzung für die Arbeit in der beruflichen Bildung sowie als erstes Modul für die tiefenpsychologisch fundierte Weiterbildung zur individualpsychologischen Beratung und Supervision (DGIP). Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der individualpsychologischer Berater*innen (AGIB) durchgeführt.

Info-Workshop:
Veranstaltungsort: Bad Zwischenahn, Bahnhofstr. 18
Zeit: 11:00-14:30 Uhr

Angaben zum Weiterbildungsangebot:
Veranstaltungsort: Bad Zwischenahn, Bahnhofstr. 18
Dauer: 20.05.2022 bis 28.01.2023
Kosten: 2450 €
Teilnehmerzahl: 9-14
Zertifikat: „Psychologischer Berater*in – Grundlagen der IP (DGIP)“

Kontakt bei inhaltlichen Fragen:
Gabriele Vogel-Wellmann, Tel.: +49 (0) 4403 984 78 25

Anmeldung:
Tel.: +49 (0) 4403 984 78 23
E-Mail: zwischenahn@leb.de

   Presseinfo, 17.02.22: Bildungsurlaub in der Natur (Juni)

Kurs für Frauen zur Selbststärkung

Vier-Tage-Seminar der LEB setzt auf die Natur

„Gefestigt durch die Krise“ können die Teilnehmerinnen nach dem praktischen Lehrgang der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) gehen. Das als Bildungsurlaub anerkannte Seminar richtet sich an alle, die Veränderungen in ihrem Leben zukünftig besser oder anders meistern wollen.
Die erfahrenen Dozentinnen Maren Schleiff und Sabine Rickels wollen Resilienz und Selbstwirksamkeit der Frauen stärken und setzen hierbei auf verschiedene Übungen, insbesondere in der Natur. Im idyllisch gelegenen Haus am Wachtberg in Großenkneten helfen Methoden wie „Shinrin Yoku“ (auch Waldbaden genannnt) und andere naturbasierte Ansätze (u.a. das Naturcoaching) die körperliche und seelische Gesundheit zu unterstützen. Kurze Impulsvorträge, Einzel- wie Kleingruppenarbeit und Selbstcoachings runden das Angebot zur aktiven Gestaltung der eigenen Handlungsfähigkeit ab. (Foto: Malte Röhlmann)

Zeitraum: 13. - 16. Juni 2022
Montag bis Donnerstag, jeweils von 9:30 Uhr - 17:30 Uhr (32 UE)
Ort: Haus am Wachtberg, Sager Schweiz 16, 26197 Großenkneten
Kosten: 485,- €  (Tagesverpflegung im Preis enthalten)

Anmeldung: Tel.: (0) 4403 984 78 23; E-Mail: zwischenahn@leb.de

Info-folder hier

   Presseinfo, 31.01.22: LEB startet "Prima Klima" mit BMU-Mitteln

Mit Aufklärung dem Wandel begegnen

LEB-Projekt „Prima Klima!“ erhält Bundesförderung

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) hat mit Fördergeldern des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) in Höhe von rund 132.000 Euro das Projekt „Prima Klima“ gestartet. Mit dem Vorhaben möchte die LEB ihren Ehrenamtlichen in der Region eine umfassende Möglichkeit bieten, den Klimawandel und dessen Folgen umfassend zu erkennen, damit diese Handlungen für ihre Tätigkeiten ableiten können.

„So soll nachhaltig ein Bewusstsein in die Gesellschaft getragen werden, wie wir uns auf die bevorstehenden Änderungen vorbereiten können.“, erläutert LEB-Projektkoordinatorin Karina Schaefer. Dazu werden zunächst mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen die Details erarbeitet. Für das zweite Jahr der Förderung ist dann geplant, mit den Teilnehmer*innen das erstellte Programm von insgesamt 192 Unterrichtseinheiten mit verschiedenen Schwerpunkten zu erproben, anzupassen und zu verstetigen. Das Projekt im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) erfährt organisatorische Unterstützung durch ZUG (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH). Die LEB selbst verfügt über ein breites Bildungsnetzwerk von etwa 1100 Mitgliedsgruppen und -vereinen in ganz Niedersachsen, über welches sie die ehrenamtlichen Akteure im ländlichen Raum für „Prima Klima“ gewinnen möchte.

Am Projekt Interessierte wenden sich an das

LEB-Beratungsbüro Aurich
Karina Schaefer, Südeweg 2,
26607 Aurich
Tel.: +49 (0) 4941 986 54 21
E-Mail: karina.schaefer@leb.de

   Presseinfo, 25.01.22: Schulung neuer Gästeführer*innen

Botschafter für Stadt und Region

LEB bildet wieder neue Gästeführende aus

„Kompakt, kompetent, qualifiziert“ wird es gemäß Titel beim Einstieg in die Gästeführung durch die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) vom 10. bis 12. März 2022. In der dreitägigen Schulung plus Praxistag geht es im EEZ Aurich um ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, denn der Lehrgang dreht sich nicht nur theoretisch um Grundtechniken einer zeitgemäßen und erlebnisorientierten Führung. Die Teilnehmer*innen lernen genauso, eine Führung selbst zu strukturieren, zu organisieren und zielgruppengerecht für ihren späteren Einsatzort umzusetzen.

Neben einer fachlichen Einführung in kunst- und regionalhistorische Besonderheiten wird die Vermittlung von Kommunikationstechniken Schwerpunkt sein. Am Praxistag werden die Akteure einen Führungsbaustein präsentieren und durch ein individuelles Feedback Tipps für die eigene Arbeit erhalten. Die vermittelten Grundkenntnisse sind übertragbar, allerorts anwendbar und ermöglichen in der Regel an den Tourismusstellen erste Einsätze als Gästeführer*in. Die erfolgreiche Absolvierung berechtigt darüber hinaus zur weiteren Qualifizierung - zum „Gästeführen mit Stern“. Für diese Zertifizierung und Markennutzung sind allerdings weitere Seminare erforderlich.

Termine:

Donnerstag, 10. März 2022, 09:30 bis 18:00 Uhr
Freitag, 11. März 2022, 09:30 bis 18:00 Uhr
Samstag, 12. März 2022, 09:30 bis 18:00 Uhr

Der Termin für den Praxistag wird im Kurs gemeinsam mit den Teilnehmer*innen festgelegt.

Ort: EEZ Aurich, Osterbusch 2, 26607 Aurich
Leitung: Dr. Natalie Geerlings (LEB)
Gebühr: 270,- Euro

„Gästeführen mit Stern“
Seit 1988 bietet die LEB Qualifizierungen für Gästeführer*innen an. Ein Modellprogramm des Landes Niedersachsen zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung von Frauen nach einer Familienphase („Neuer Start ab 35“) bildete den Einstieg in ein bis heute andauerndes Engagement der LEB im ländlichen Tourismus. Sowohl in Ostfriesland als auch im Oldenburger Land gibt es heute regionale Interessengemeinschaften. Unter der Marke „Gästeführen mit Stern“ hat sich ein lebendiges Netzwerk entwickelt, das durch einen regen Austausch und ein aktives Miteinander geprägt ist. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen, die helfen, den eigenen Horizont immer wieder zu erweitern und sowohl fachlich als auch methodisch reichliche Diskussionsmöglichkeiten mit Gleichgesinnten bieten.

Infos und Anmeldungen über die LEB Weser-Ems/Nord, Tel: 04403 984 78 20 und
E-Mail: weser-ems@leb.de

   Presseinfo, 10.12.21: Wattführer*innen-Prüfung leichter gemacht

Wattführer*innen-Prüfung leichter gemacht

LEB Weser-Ems/Nord bietet neue Vorbereitungskurse an

Die Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) bereitet wieder auf die nächsten Prüfungen der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer vor, welche für Anfang März 2022 anstehen. In einer Kombination aus Online-Angebot und Präsenzterminen (3. oder 4. Februar) werden angehende Wattführende geschult, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Der E-Learning-Anteil liefert kompakt zusammengefasste Unterlagen aller prüfungsrelevanten Fachgebiete, die von den Teilnehmenden per Login abgerufen werden können. Das Referenten-Duo - zwei erfahrene, staatlich geprüfte Wattführer*innen - steht beim Treffen in Präsenz für alle Fragen zur Verfügung und wird besonders die Inhalte Wetterkunde, Gefahrenabwehr und Navigation praktisch vermitteln.

Wer im niedersächsischen Wattenmeer Führungen auf Wattflächen anbietet, benötigt dazu grundsätzlich eine staatliche Genehmigung. Sie soll sicherstellen, dass Wattführer*innen über die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um die Führungen sicher und im Einklang mit den naturschutzrechtlichen Vorgaben durchführen zu können. Das betrifft insbesondere die umfassende Ortskenntnis zu den betreffenden Strecken und Wattgebieten, die richtige Planung einer Wanderung zur Vermeidung von Gefahren sowie das angemessene Verhalten in Gefahrensituationen.

Anmeldungen und Infos unter:

Tel.: +49 (0) 4403 - 984 78 20
E-Mail:
weser-ems@leb.de
tourismus.leb-niedersachsen.de

   Bericht: Demokratie-Workshop in Emden

Demokratische Prozesse erfahrbahr machen

Kurs gestaltet neuen Emder Stadtplan

In dem Workshop „Demokratie: Ein hohes Gut“ haben sich neun Teilnehmer*innen in Emden auf lokale Spurensuche begeben und einen neuen Stadtplan erstellt. Im Landesmuseum ging es Mitte November vornehmlich darum, in gemeinsamer Arbeit und Diskussion ein zukünftiges Emden vorauszudenken und ein umfassendes Bild demokratischer Prozesse abzubilden.

Die Stadt Emden hat mit ihrer Flüchtlingsgeschichte und den Glaubenskonflikten seit dem 16. Jahrhundert eine besondere Geschichte zu erzählen, die auch als Vorbild für unsere heutige Zeit dienen kann. So konnten unter Anleitung von Annalena Baasch, Referentin des Berliner Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“, die Akteur*innen in Gruppenarbeit das demokratische Aushandeln ganz persönlich erfahren: Wie einigen wir uns auf Straßennamen? Wann kann und sollte eine Straße umbenannt werden? Wie gehen wir mit Minderheiten um? Und wie emotional aufgeladen darf oder soll ein Straßenname sein? Alles entscheidende Fragen auf dem Weg zu der neuen Übersicht in Großformat.

Insbesondere einige Gästeführerende haben aus Sicht von LEB-Organisatorin Karina Schaefer einige Ideen gewinnen können, wie sie z.B. zuküftigen Führungen mit Straßennamen und deren Bedeutungen bereichern können.

Der Workshop wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogrammes "Demokratie leben!“. Eingeladen hatte die LEB in Verbindung mit der Emder Partnerschaft für Demokratie.

   Presseinfo, 16.10.21: Neue Nationalparkführende für die Region

Im Watt und an Land erfolgreich

Ein Dutzend neue Nationalparkführende für die Region

Der Nationalpark Wattenmeer erhält neue “Führungskräfte“. In Carolinensiel/Harlesiel bestanden alle zwölf Teilnehmenden die Prüfung zur zertifizierten Natur- und Landschaftsführung (ZNL). Die Qualifizierung ist eine spezielle Schulung der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung und der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz (NNA).

Aufgrund der Tide ging es früh los mit einem strammen Tagesplan. Der morgendliche Nebel hatte bereits gutes Wetter angedeutet, und so machten sich drei Gruppen bei Sonnenschein mit je zwei Prüfenden auf den Weg durch die Salzwiesen direkt ins Watt.

Für die Teilnehmenden war es am Vormittag zunächst entscheidend, die kundigen Prüfer*innen mit einer eigens konzipierten Führung zu überzeugen. So fand z.B. die praktische Übung von Sesle Jacobs Gefallen. Die 45-jährige Nordfriesin stellte für eine gedachte Zielgruppe im Grundschulalter die besonderen Gravitationskräfte während der Gezeiten plastisch dar - mittels aufblasbarem Erdball und Theraband. Als gebürtige Föhrerin im Nationalpark aufgewachsen und ohnehin verbunden mit der Natur, brachte sie ein Negativerlebnis mit einer Wattführerin zur ZNL-Qualifizierung: „Sie erfüllte den Job leider nicht so, dass meine Kinder sich irgendwie angesprochen fühlten, und so bekam sie von ihnen den Spitznamen Wattscheucherin.“  Da will es Sesle Jacobs natürlich besser machen.  Aus Sicht von NNA-Prüferin Helen Börü-Schepers ist ihr das gelungen wie den anderen Teilnehmenden auch.

Dabei werden durchaus hohe Maßstäbe angesetzt, wenn ein Teil der individuell ausgearbeiteten Führung dargeboten wird: „Für uns als Prüfende ist es nicht nur wichtig, dass die Inhalte stimmig sind,  wir gucken auch, ob die Person mit Herzblut zur Gruppe spricht und den Dialog führt  mit dem Gast. Das ist entscheidend für die nachhaltige Entwicklung, den Transfer in den Alltag hinzubekommen im Sinne des Naturerbes.“ Um die Qualität auf Dauer zu gewährleisten, werden die Zertifizierungen außerdem nur für drei bis vier Jahre vergeben, erklärt die Umweltwissenschaftlerin.

Der aus vier Modulen bestehende Kurs startete bereits im Februar online mit Fachthemen, welche zum schriftlichen Abschluss im Gemeindehaus Carolinensiel nochmals an Bedeutung gewannen. „Wie ernährt sich eine Herzmuschel?“ oder „welche Gefahren birgt der Klimawandel für Vögel?“: nur zwei Beispiele aus einem umfangreichen Fragenkatalog, den es in 90 Minuten im theoretischen Teil der Prüfung am Nachmittag zu beantworten galt.

Obwohl alle Prüflinge bereits im praktischen Teil ihre Pflicht mehr als erfüllt hatten, war die Anspannung nach dem zweiten Akt deutlich spürbar und die Freude am Ende des Tages bei allen frisch gebackenen Nationalpark-Führer*innen entsprechend groß. „Von ihnen wird das Wattenmeer als Schutzgebiet sicherlich nachhalitig profitieren.“, resümiert LEB-Regionalleiterin Natalie Geerlings den aus ihrer Sicht gelungenen Tag.

Foto-Info: Teilnehmer*innen und Verantwortliche von Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer", NNA (Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz)
und LEB (Ländliche Erwachsenenbildung)

   Presseinfo, 12.10.21: Unterstützung bei digitaler Teilhabe

Unterstützung bei digitaler Teilhabe

LEB bietet noch freie Plätze in der lokalen Integrationsarbeit

Für ihre Deutsch-Sprachkurse sucht die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) noch engagierte Ehrenamtliche in Oldenburg und dem Ammerland, die Spaß haben an der Integrationsarbeit. Es geht darum, Menschen mit Migrationshintergrund technische Unterstützung zu geben im Umgang mit modernen Medien. Die sogenannten „digitalen Paten“ helfen den Lernenden während 1-2 Std. pro Woche dabei, eigene Ideen für ein digital gestütztes Lernen zu entwickeln, sich berufliche Perspektiven zu eröffnen oder sich im privaten Bereich zu engagieren, z.B. bei der Hausaufgabenbetreuung. Dafür bekommen sie für die Dauer des Projekts einen Tablet-PC zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist gefördert vom Landkreis Ammerland und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).
Eine entsprechende Schulung geht dem Einsatz voraus. Weitere Infos und Bewerbungen bei Mathis Peters unter: mathis.peters@leb.de oder Tel. +49 (0) 174 367 15 13

   Presseinfo, 17.9.21: LEB-Projekt übergibt AWO Nesteldecken

Upcycling mit besonderem Mehrwert

LEB-Projekt fertigt Nesteldecken für AWO-Heimbewohner

Das gemeinnützige Projekt “Coffee To Stay” (CTS) der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) hat der AWO am Zwischenahner Meer fünf Nesteldecken übergeben. Die für die AWO gefertigten und aufwendig gestalteten Exemplare von 80x80 cm Größe nahm Leiterin Hildegard Rohlfing mit Team und Heimbeirat dankend entgegen. Die Decken sind in mühevoller Kleinarbeit aus verschiedenen Stoffen von CTS-Teilnehmerinnen genäht worden, zum großen Teil aus recyceltem Material. Dazu brauchten die Frauen durchaus einige Wochen, weil sie hauptsächlich in den Bereichen Hauswirtschaft, Gastronomie und Service tätig gewesen sind.

Im interkulturellen Begegnungs- und Mitmachcafé “Coffee To Stay” in Bad Zwischenahn haben Frauen und Männer aus verschiedenen Nationen die Möglichkeit, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Möglich gemacht durch eine vom Jobcenter geförderte Arbeitsgelegenheit.

Nesteldecken sind facettenreiche Fühl-Decken mit verschiedenen Elementen zur Beschäftigung der Finger. Sie sind durch ihre Vielfalt und sensorischen Reize ein positiv unterstützendes Therapiemittel, insbesondere bei Demenzpatienten.

Foto (v.l.n.r.)

Hildegard Rohlfing, Einrichtungsleiterin, AWO
Edith Rieger, Teilnehmerin LEB-Projekt
Meike Witte, Projektleiterin LEB
Christine Paul, Koordinatorin Sozialer Dienst, AWO